Lernen Sie uns besser kennen

  

 

  

1. Einleitung

2.Vorstellung

3. Stadtteil

4. Angebote und Ausstattung

4.1 Kontakt

4.2 Öffnungszeiten/ Schließungszeiten

4.3 Bringen und Abholen

4.4 Verpflegung

4.5 Räumlichkeiten

4.6 Außengelände

4.7 Zusatzangebote

4.8 Gesundheitserziehung

4.9 Fachpersonal

5. Pädagogische Zielsetzung ,

6. Bild vom Kind

7. Das pädagogische Konzept

7.1 Tagesablauf

7.2 Bildungsauftrag

7.3 Unser Bildungsverständnis

08. Gestaltung der Eingewöhnung

09. Die Vorbereitung der Kinder auf die Schule

10. Partizipation von Kindern             

11.Zusammenarbeit mit den Eltern

11.1. Elternarbeit

12. Elternabende

13. Zusammenarbeit im Kindergarten

14.Die Beobachtung der Kinder

15. Beobachtung und Dokumentation

16. Qualitätssicherung

17. Fortbildungen und Studientage

18. Befragung der Eltern, Kinder und Mitarbeiter/innen

19. Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

20. Öffentlichkeitsarbeit

21. Integration

 

Jana Kirchhoff   Kindergarten am Jenischpark   Ohnsorgweg 16     22605 Hamburg

 Konzept 

 1.Einleitung

 Wir sind ganz bewusst ein kleiner Kindergarten. Denn hier sehen wir entscheidende Vorteile gegenüber einer großen Einrichtung. In unserem Kindergarten werden maximal 25 Kinder von 1 Sozialpädagogin, 2 Erzieherinnen/ sozialpädagogische Assistentin, 1 Kinderbetreuerin ggf 1-2 Praktikanten liebevoll betreut. Wir freuen uns, dass auch ehrenamtliche Helfer bei uns tätig sind.

 So ist es uns möglich, eine angenehme familiäre Atmosphäre zu schaffen und intensiv am Kind zu arbeiten. Kinder wollen lachen, toben, singen, staunen, sich begeistern und vieles mehr. Sie haben ein Recht auf Lebendigkeit und Lebensfreude, welche voll auszuschöpfen ihnen so gut und so oft es nur geht ermöglicht werden muss. Als aktive Gestalter ihrer Entwicklungs- und Bildungsprozesse sind Kinder mit den entsprechenden Fähigkeiten ausgestattet, ihre Umwelt wahrzunehmen und mit zu gestalten. Kinder, die erfahren haben, dass Lernen Spaß machen kann, werden auch später im Leben in der Lage sein, sich immer wieder neuen Situationen und Herausforderungen zu stellen.
Unser Ziel ist es, Kindern zu ermöglichen, ihr Aufwachsen mit Freude zu erleben, gewappnet für die Zukunft zu sein und sich optimistisch in das Abenteuer Leben begeben zu können.

Unser Leitbild

Lasst uns spielen, das ist unser Weg zu lernen.

Gebt uns Liebe, so können wir wachsen.

Vertraut uns und wir zeigen euch, was wir können!

2.Vorstellung

Dieses Konzept soll Ihnen erste Informationen über uns vermitteln.

Wir möchten darstellen, unter welchen Rahmenbedingungen Ihr Kind bei uns betreut wird, wie wir inhaltlich arbeiten und wie wir uns die Zusammenarbeit mit Ihnen wünschen.

Der Kindergarten am Jenischpark wurde 2006 als private Einrichtung gegründet.

Unser Kindergarten befindet in sich in einem historischen Fachwerkhaus, umgeben von einem idyllischen Garten mit großen, alten Bäumen und einem Hof, der Kindern viele Möglichkeiten zum Spielen bietet.

3. Stadtteil

Wer und was ist der Kindergarten am Jenischpark?

Der Kindergarten am Jenischpark ist im Jahre 2006 aus der Idee entstanden, einen Kindergarten zu schaffen, der behütet, fördert, beschützt und besonders ist.

Kinder müssen auf die Ansprüche des späteren Lebens vorbereitet werden ohne einen

Leistungsdruck zu erzeugen. Gleichzeitig möchten wir Kindern die Freude am Leben und Lernen vermitteln und damit einen lebendigen idyllischen und vertrauensvollen Ort für Familien und Mitarbeiter schaffen.

Die Kindertagesstätte liegt eingebettet im sehr grünen und ruhigen, von alten Alleen und Einfamilienhäusern, geprägten Stadtteil Othmarschen. Der Kindergarten ist auch gut

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar:

Mit der S-Bahn: Linie S 1 bis „Klein Flottbek“

Mit dem Bus: Linie 21 bzw. 15 bis „Hochrad“

Der Fußweg bis zum Kindergarten beträgt von den Haltestellen aus ca. 6

Minuten. In der Nähe der Kindertagesstätte sind zudem mehrere Parkplätze

vorhanden. . Der Kindergarten befindet sich nur ein paar Meter vom Jenischpark entfernt, der sich für große und kleine Ausflüge als auch für das Endecken und das Erleben der Natur anbietet.

4. Angebote und Ausstattung

4.1 Kontakt

Kindergarten am Jenischpark

Ohnsorgweg 16

22605 Hamburg

Tel.: 040/ 822 44 607

E Mail: Kindergarten.am.jenischpark@aol.com

www.Kindergarten-am-Jenischpark.de

4.2 Öffnungszeiten

Wir haben geöffnet von 8: 30 bis 14.00 Uhr.

Schließzeiten

Der Kindergarten schließt 2 Wochen im Sommer und zwischen Weihnachten und Neujahr. Wir richten uns nach den Hamburger Schulferien.

An zwei Tagen im Jahr ist unsere Einrichtung zu Fortbildungszwecken und einen Tag für den Betriebsausflug geschlossen.

4.3 Bringen und Abholen

Um den Tag mit einem gemütlichen Frühstück zu starten, bringen Sie Ihr Kind bitte rechtzeitig. Unserer Erfahrung nach ist es am günstigsten, wenn Ihr Kind bis 8:45 Uhr bei uns eintrifft.

DieErzieherinnen und Betreuenden begrüßen jedes Kind einzeln und persönlich. Wir können erkennen, wie es ihm geht - ist es traurig oder müde? Vielleicht hat es etwas Lustiges erlebt oder sich geärgert?

Soll Ihr Kind nicht von Ihnen abgeholt werden, muss die betreffende Person bei uns als

abholberechtigt bekannt sein. Bitte informieren Sie uns, wenn neue Personen hinzukommen.

Die Kinder werden zwischen 13 Uhr und 14 Uhr abgeholt.

Bitte helfen Sie uns, Ihr Kind im Blick zu haben, indem Sie es beim Bringen und Abholen bei einer Mitarbeiterin an- bzw. abmelden!

4.4 Die Verpflegung

Das Frühstück wird von den Eltern mitgegeben und ist nicht reglementiert. Wir appellieren an die Eltern, auf ein ausgewogenes und gesundes Frühstück zu achten. Essen soll ein schönes Gemeinschaftserlebnis sein und nicht als Zwang erlebt werden

Es gibt von uns über den gesamten Tag stilles Wasser, Milch und im Winter gelegentlich ungesüßten Tee. Obst/Gemüse wird als Zwischenmahlzeit vom Kindergarten gestellt.

Die Frühstückszeit ist von 9:00 bis 9:45 Uhr.

4.5 Räumlichkeiten

Da wir ein altersgemischter Kindergarten sind, stehen grundsätzlich alle Räume, allen Kindern zur Verfügung. Die Räume bieten unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten: Im oberen Stockwerk sind die Räume „kuschelig“ und gemütlich gestaltet, hier verbringen vorwiegend die jüngeren "Seepferdchen" ihren Tagesablauf.

Ebenfalls im oberen Stockwerk befindet sich die Kreativwerkstatt.

Die unteren Räume sind für das freie Spiel der größeren „Delphinkinder"

ausgerichtet. In einem großen Wintergarten findet das gemeinsame Frühstück statt.

Im Eingangsbereich des Hauses, einem abgeschlossenen Flurbereich haben die Eltern die Möglichkeit einen Kaffee zu trinken und einen kleinen Morgenplausch zu halten.

4.6 Außengelände

Der Kindergarten verfügt über einen großen Hof umgeben von großen, alten Bäumen. Das Außengelände bietet den Kindern viele Möglichkeiten zum Spielen. Es gibt auch eine große Sandkiste, Schaukel und einen Kletterturm. Der Kindergarten befindet sich nur ein paar Meter vom Jenischpark entfernt, der sich für große und kleine Ausflüge anbietet.

4.7 Zusatzangebote

Englisch (Dienstag)

Happy Young Learning

Spielzeugtag (Montag)

Die Kinder haben an einem Tag in der Woche die Möglichkeit, ein Spielzeug ihrer Wahl mit in den Kindergarten zu bringen, das dann in einem Spielzeugkreis vorgestellt wird

Musik (Donnerstag)

Musikalische Früherziehung

Vorschularbeit

Unsere Kindergartenkinder werden in den letzten 1- 2 Jahren vor der konkreten Einschulung zweimal wöchentlich speziell gefördert und auf die Anforderungen unseres Schulsystems vorbereitet.

Ausflugtag

Der nahe gelegene Park bietet sich für unsere Erkundungstouren im Freien sehr an.

Bei größeren Ausflügen und Verkehrserziehung lernen wir die öffentlichen Verkehrsmittel sowie die notwendige Achtsamkeit im Straßenverkehr kennen. Wir erkunden die Berufe der Eltern oder wer - wie - wo in unserem Stadtteil arbeitet,

besuchen einen Zahnarzt oder die Polizeistation, veranstalten Feste und Feiern, übernachten mal im Kindergarten, besuchen das Theater oder Kindermuseum

4.8 Gesundheitserziehung

Die Kindertagesstätte ist die erste öffentliche Erziehungsinstitution im Leben

eines Kindes. Hier gewonnene Erkenntnisse, besonders zum Thema

„Gesundheit“, haben großen Einfluss auf die Kinder und ihre Entwicklung.

Deshalb liegt uns die Gesundheitsförderung der Kinder ganz besonders am

Herzen. So gehören bei uns allgemeine Hygiene, regelmäßige

Ausflüge und vielfältige Bewegungsangebote selbstverständlich zum Alltag.

Hygiene ist der erste Schritt überhaupt zur Gesundheitsvorsorge. Dementsprechend

vermitteln wir den Kindern spielerisch und durch altersgerechte

Aufklärung, wie wichtig Hygiene für ihre Gesundheit ist. So werden

beispielsweise vor dem Essen oder nach dem Toilettengang immer die Hände

mit Seife gewaschen.

Wichtig für die Gesundheit sind auch regelmäßige Ausflüge an die frische Luft.

Selbstverständlich wird bei allen Ausflügen auf angemessene Kleidung Wert gelegt.

Doch nicht nur die frische Luft treibt uns nach draußen, sondern auch die gr0ße

Zahl an Bewegungsmöglichkeiten. Denn Bewegung bringt die kindliche

Entwicklung voran. Sie fördert unter anderem Lernkonzentration, positives

Verhalten, Wahrnehmung, Koordination und Haltung.

Neben den Bewegungsphasen dürfen natürlich auch die Ruhephasen nicht

fehlen: Als gesundheitsfördernd erweist sich für die Kinder auch die

Ausruhmöglichkeit in der Kita.

4.9 Fachpersonal

Der Schlüssel zum Erfolg unserer Einrichtungen ist die Zufriedenheit, Motivation und Leidenschaft unserer Mitarbeiter. Aus ihrer positiven Haltung heraus gelingt es ihnen, eine fürsorgliche, vertraute Beziehung zu Kind und Eltern aufzubauen, die die Basis für eine optimale Entwicklung und Förderung ist.

Die Pädagogen unterstützen die Entwicklung des Kindes, indem sie ihm dabei helfen, seine eigenen Entwicklungsschritte  wahrzunehmen und diese gezielt weiter auszubauen. Durch Vertrauen in seine Talente und Fähigkeiten vermitteln sie dem Kind Stolz, Anerkennung und Erfolgserlebnisse. Die Erzieher stehen ihm beim Spielen, beim Erkunden und bei der Interaktion mit anderen Kindern und  Erwachsenen leitend und begleitend zur Seite.

In internen Fortbildungen erarbeiten wir im Team tragbare und realistische Wertegrundlagen und Konzepte zur Umsetzung unser Vision einer Vereinbarkeit von Job und Kind.

Frau Anne Albrecht, Dipl.-Sozialpädagogin und Einrichtungsleitung,

Die jeweilige Gruppenleitung wird von einer staatlich geprüften Erzieher/in oder Sozialpädagoge/in übernommen. Verstärkt werden diese durch ausgebildete Kinderpfleger/innen, Berufspraktikanten/innen und pädagogische Zusatzkräfte.

Durch gruppenübergreifende Zusammenarbeit und fachlichen Austausch der Betreuungskräfte wird die kontinuierliche Verbesserung der Betreuungsqualität unterstützt.

In halbjährlichen Mitarbeitergesprächen wird mit jedem Mitarbeiter seine Arbeitssituation in allen Bereichen reflektiert und sowohl persönliche als auch fachliche Ziele zur weiteren Professionalisierung vereinbart.

5. Pädagogische Zielsetzung

Unser Ziel ist es, die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen.

Wir möchten sie stark machen für das Leben sie dabei individuell begleiten.

Alles was Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Beziehungsfähigkeit fördert, versuchen wir anzuregen und auszubilden.

Dabei ist es uns wichtig die Wahrnehmung zu sensibilisieren, um die eigenen Gefühle und die der Anderen empfinden zu können.

Wir versuchen eine kreative Atmosphäre zu schaffen, in der die Kinder Geborgenheit, Akzeptanz und Sicherheit erfahren können. So können sie schöpferisch tätig werden und ihr kreatives Potential entwickeln.

6. Bild vom Kind

Jedes Kind erfahren wir als einzigartigen Menschen. Wir erziehen vorurteilsfrei und die Kinder haben ein Recht darauf, sich auszuprobieren, zu experimentieren, neugierig zu sein, Fragen zu stellen, Fehler zu machen, nachdenklich, wütend, traurig und vor allem fröhlich zusein.

Trotzdem gilt es, im täglichen Leben Regeln und Normen zu lernen und zu achten, die für eine gesunde Entwicklung nötig ist.

Unsere Kita versteht sich insofern als ein aktives Bewährungsfeld für die Entwicklung gegenseitiger Achtung, Akzeptanz und dem Miteinander unterschiedlicher Altersgruppen und Kulturen. Wir sind darauf bedacht, dem Kind die Möglichkeit zu geben, sich zu einem schulbereiten Kind zu entwickeln, das immer selbstständiger und verantwortungsbewusster wird. Die Kinder sollen sich bei uns wohl und geborgen fühlen und in erster Linie durch das Spiel lernen.

7. Das pädagogische Konzept

Unsere Aufgabe ist es, Kinder zu betreuen, zu bilden und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Wir versuchen, diese Aufgabe alltags- und situationsorientiert zu erfüllen. Unser Ziel ist es, die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen.

Dabei ist es uns wichtig die Wahrnehmung zu sensibilisieren, um die eigenen Gefühle und die der Anderen empfinden zu können.

Wir fühlen uns keinem bestimmten Ansatz verpflichtet, wie etwa der Waldorf-oder Montessouri-Pädagogik, aber Anteile aus verschiedenen Richtungen

lassen sich sicher bei uns finden.

Die Grundlage für das Lernen von Fertigkeiten und Fakten ist rasch erworben, wenn die

Motivation vorhanden ist und bleibt.

Wir möchten das Kind ermutigen, etwas selber zu wollen, und es nicht nur dazu zubringen, etwas zu tun, was es soll.

7.1 Tagesablauf

9:00 - 9:30 Uhr Frühstück

In eine gemütlichen Atmosphäre frühstücken wir.

Wir stellen verschiedene Getränke zur Auswahl

10:00 Uhr

Der Morgenkreis ist ein fester Bestandteil unseres Tages:

- schauen wer da ist

- erzählen von Erlebnissen und bearbeiten von Themen

- Austausch von Informationen und Erlebnissen

musizieren, singen, tanzen, spielen usw.

10:15 Freispiel- und Angebotsphase

Passend zum Gruppenthema fördern wir das Kind durch verschiedene, von uns geplante Aktivitäten. Dabei werden die unterschiedlichen Lernbereiche, die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder berücksichtigt. Wir arbeiten situationsorentiert.

11:30 Spiel im Garten

Damit die Kinder so oft wie möglich an die „Luft“ kommen, ist es uns sehr wichtig mit den Kindern in die Natur zu gehen oder Ausflüge zu machen, wenn es die Wetterlage zulässt.

Im Garten haben die Kinder die Möglichkeit ihrem Bedürfnis nach Bewegung nachzugehen. Die Arbeit mit den Kindern richtet sich nach den täglichen Bedürfnissen und Möglichkeiten.

12:30 - 13:00 Uhr Abholzeit

7.2 Bildungsauftrag

Unser gesetzlicher Auftrag als Kindergarten ist die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern sowie die Förderung ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten.

 7.3 Unser Bildungsverständnis

Der Mensch ist von Geburt an bestrebt die Welt zu entdecken und zu verstehen.

Wir verstehen das Kind als aktiven, kompetenten Akteur seines Lernens. Das Kind lernt in seinem eigenen Tempo und folgt mit Ausdauer seinen eigenen Interessen und Themen. Dabei muss dem Kind ausreichend Zeit gegeben werden.

Das Kind lernt beim Spielen. Es ist seine bevorzugte Methode zu lernen, deshalb gibt es nichts Wichtigeres.

 Die Kinder lernen durch:

- Beobachtung

- Nachahmung

- Wiederholung

- Kommunikation, auch Mimik und Gestik

- soziales Miteinander

- Regeln und Grenzen

- Rituale

- Spiel und Spaß

- ausprobieren und experimentieren

- Neugierde

- hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen

- Bewegung

- Spiel- und Bastelaktion

- das Erleben der Umwelt

Natürlich bedarf es auch der Anleitung. Anregende Räume und andere Gestaltungselemente des Kindergartens sind wichtige Bausteine einer lernfördernden Umgebung. Das ganzheitliche Lernen findet bei uns im Kindergarten im Freispiel, in Projekten, Angeboten und Kleingruppenarbeit statt.

Während der gesamten Kindergartenzeit werden die Kinder auf die Schule und auf ihr weiteres Leben vorbereitet.

Entscheidend für einen guten Start in der Schule sind nicht nur Buchstaben und Zahlen sondern:

- ein gesundes Selbstwertgefühl

- gelernte Fähigkeiten und Fertigkeiten anzubringen

- Kommunikationsfähigkeiten

- Selbständigkeit

- positives Sozialverhalten

Die Gestaltung der Atmosphäre im Kindergarten, das Aufgreifen und die Auswahl der für die Kinder wichtigen Themen sowie die Förderung von Kommunikation und Austausch sind für uns deshalb zentrale Aufgaben, um die Bildungsprozesse der Kinder positiv zu befördern.

Wir orientieren uns in unserer Bildungsarbeit an den Hamburger Bildungsempfehlungen.

den Spracherwerb schaffen

8. Gestaltung der Eingewöhnung

Die Eingewöhnungszeit ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Manche Kinder benötigen zwei Wochen, andere nur ein paar Tage. Diese Phase des Ankommens ist sehr sensibel und entscheidend für den weiteren Verlauf der Zusammenarbeit. Die individuelle Befindlichkeit des Kindes steht hierbei im Vordergrund.
Um Unterbrechungen zu vermeiden ist es ratsam, an einem Montag mit der Eingewöhnung zu beginnen. Auch sollte die Eingewöhnung nicht kurz vor dem Urlaubsbeginn beginnen.
Optimal ist es, wenn die erste Orientierung des Kindes durch eine vertraute Person (Mutter, Vater oder Großeltern) für einige Tage begleitet wird.
Da die ersten Tage der Eingewöhnung als entscheidend gelten, ist es ratsam, dass die Bezugsperson die ersten zwei bis drei Tage für ca. zwei Stunden mit dem Kind bei den Tagespflegepersonen verbleibt.
Die Bezugsperson sollte sich möglichst im Hintergrund halten und als vertraute Person ihrem Kind Sicherheit bei seinen ersten Entdeckungstouren geben.
Das Kind wird diese anfänglich immer wieder bei seiner Bezugsperson abfragen.
Es sollte das Tempo der Eingewöhnung selbst bestimmen können. Es geht in den ersten zwei bis drei Tagen vor allem darum, dass das Kind lernt sich in der neuen Umgebung wohl zu fühlen.

Anschließend, wenn alles gut verlaufen ist (ca. 4. Tag), und das Kind sich an uns und die neue Umgebung gewöhnt hat, kann der Versuch gestartet werden, sich für
ca. ½ – 1 Stunde zu verabschieden. Es ist wichtig, dass sich die Eltern von Ihrem Kind verabschieden und ihm die Sicherheit geben, dass sie wiederkommen.
Am folgenden Tag ( ca. 5. Tag ) wird die Trennungszeit auf ca. zwei Stunden erweitert.
Nach dem Wochenende sollte die Bezugsperson nochmals für ca. ½ Stunde bei uns bleiben und sich dann verabschieden.
Ungefähr am siebten Tag versucht die Bezugsperson sich gleich von dem Kind zu verabschieden.

09. Die Vorbereitung der Kinder auf die Schule

Im letzten Jahr vor Schulbeginn fassen wir die zukünftigen Schulkinder zu einer Gruppe zusammen.

Wir möchten diesen Übergang positiv gestalten und die Kinder dabei unterstützen, diesen Schritt selbstbewusst und mit Lust auf diese neue Lebensphase gehen zu können.

 Wir bieten den Kindern besondere Aktivitäten und Projekte an, Ziel dieser Projekte ist die Gestaltung eines gleitenden Übergangs von der Kita zur Schule, der die Kinder darin bestärkt bzw. es ihnen ermöglichen soll, diesen neuen Lebensabschnitt mit Freude, Selbstbewusstsein und Neugier zu begegnen. Es geht dabei im Besonderen um:

ihre natürliche Neugier sowie ihre Lust auf neue Erfahrungen zu stärken

· ihre Selbständigkeit und Selbstorganisation zu fördern

· ihre sozialen Kompetenzen und ihr Verantwortungsgefühl für andere zu stärken

· Geduld, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit zu üben

· bei neuen Lernerfahrungen auch mal auszuhalten, das etwas nicht gleich gelingt

· sich in neuen Gruppenzusammenhängen zu Recht finden zu können

· mit Unsicherheiten umgehen zu können, sie benennen und auch nachfragen zu können, wenn sie etwas nicht verstanden haben

· die Kinder in ihrer Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung zu stärken

10. Partizipation von Kindern

Partizipation ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Selbstständiges

Lernen spiegelt sich in vielen kleinen Alltagssituationen (Frühstück / Mittagessen,

Stuhlkreis, Projektwahl) wieder. Die Kinder haben

jederzeit die Möglichkeit innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen ihre

Spielbereiche und Spielpartner frei zu wählen. Wir unterstützen sie, wenn nötig, in

ihrer Entscheidungsfindung und bestärken sie in der Ausdauer des Spiels.

Jedes Kind hat das Recht

auf Gleichheit, unabhängig von Rasse, Religion, Herkunft und Geschlecht. auf eine eigenständige geistige und körperliche Entwicklung:

-so akzeptiert zu werden, wie es ist.

-auf aktive und positive Zuwendung und Wärme.

-auf Auseinandersetzung mit Erwachsenen und Kindern.

-soziale Kontakte gestalten zu können und dabei unterstützt zu werden.

-auf Spielen und darauf sich seine Spielpartner selbst aussuchen zu können.

-die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erfahren zu lernen und sich mit Forderungen

auseinander zu setzen.

11.Zusammenarbeit mit den Eltern

11.1Elternarbeit
Die Eltern sind die Bezugspersonen ihres Kindes und dadurch unsere wichtigsten Partner! In der Elternarbeit ist uns Offenheit und Transparenz wichtig Gemeinsam wollen wir die Kindergartenzeit ihres Kindes so schön wie möglich gestalten!

 Deshalb werden wir uns bemühen Ihnen viele Informationen weiterzugeben, um unsere Arbeit so, so transparent wie möglich zu machen.

Wir bieten Ihnen dazu:

Elterngespräche
Elternabende
Kindergartenpost
Feste
Ausflüge etc.

Und wir wünschen uns von Ihnen: uns zu informieren und zu fragen, wenn Ihr Kind Probleme hat, krank oder traurig ist. Die Arbeiten Ihres Kindes zu würdigen, nicht abzuwerten.
Seine neue Erfahrungswelt zu verstehen und Entwicklungsschritte zu begrüßen, und dem Kinder nach dem Aufenthalt bei uns, besondere Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken.

Bei der Aufnahme Ihres Kindes benötigen wir den Impfpass Ihres Kindes.

Was Ihr Kind ansonsten braucht, tauschen Sie bitte mit den Mitarbeiterinnen der Gruppe aus.

Sollte Ihr Kind krank sein, informieren Sie uns bitte bis 9.00 Uhr. Bei Infektionskrankheiten können wir nach überstandener Krankheit ein Attest verlangen.

12 Elternabende

Unsere Kita bietet den Eltern zweimal pro halb Jahr Elternabende an.

Sie haben das Ziel, den Eltern den Alltag ihrer Kinder in der Kita greifbar und

transparent darzulegen. Außerdem werden die Eltern an diesen Abenden über

wichtige Termine, Arbeitsschwerpunkte und geplante Veränderungen

informiert.

13. Zusammenarbeit im Kindergarten

Eine gute Zusammenarbeit im Team ist ein sich ständig entwickelnder Prozess.

Wir unterscheiden uns in unseren Erfahrungen, Begabungen und unserer Ausbildung.

Unser Ziel ist es, diese persönlichen Fähigkeiten in unsere Arbeit einzubringen und uns dabei möglichst optimal zu ergänzen.

Bei unserer Teamarbeit legen wir viel Wert auf einen freundlichen und kollegialen

Umgang. Dieser wird geprägt durch Offenheit, Ehrlichkeit, Respekt und

Zuverlässigkeit. Um uns in unserer pädagogischen Arbeit möglichst optimal ergänzen

zu können, ist Fairness und Kritikfähigkeit eine notwendige Voraussetzung.

um unsere Teamarbeit stets zu reflektieren und zu optimieren

Einmal wöchentlich findet eine Dienstbesprechung statt. Dieses Zusammentreffen dient dazu, organisatorische Fragen zuklären, Veranstaltungen vorzubereiten,

Fallbesprechungen aufzugreifen und einen guten Austausch untereinander zu ermöglichen.

Einmal pro Jahr findet ein Betriebsausflug statt der individuell geplant und gestaltet

wird.

14.Die Beobachtung der Kinder

Aufgrund der familiären Gegebenheiten unserer Einrichtung haben wir die Möglichkeit, die Kinder durch zielgerichtetes Beobachten optimal kennen zu lernen.

Wir sehen ihre Interessen, Sorgen, Stärken, Bedürfnisse, Fähigkeiten und sehen

Zusammenhänge im Spielverhalten und in Lernprozessen. Durch regelmäßigen Austausch und gründliche Beobachtung sind wir in der Lage, dem Kind die entsprechende Hilfestellung zu geben, z.B. Unterstützung im Äußern seiner Bedürfnisse oder Ermutigung im Zutrauen zu sich selbst. 

15. Beobachtung und Dokumentation

Beobachten und dokumentieren bildet eine wesentliche Grundlage unserer

pädagogischen Arbeit und hilft die Qualität der Arbeit zu sichern und

weiterzuentwickeln.

Die kindbezogene Dokumentation dient sowohl unserer Qualitätssicherung als auch

der kontinuierlichen Beobachtung des Entwicklungstandes des jeweiligen Kindes.

Für uns fallen darunter:

- Entwicklungsbögen mit Anmerkungen der Leitungen und Erziehrinnen

- Dokumentation über Fördermaßnahmen oder besondere Begabungen

- Inhalte und Ergebnisse der Elterngespräche

16. Qualitätssicherung

An erster Stelle gehört für uns eine umfassende „Teampflege“ dazu. Bedeutet: Nur, wenn sich das Team als Team versteht und wohl fühlt, kann es gute Arbeit leisten. hohe Zufriedenheit zu erreichen haben wir, neben einem respektvollen Umgang miteinander.

Wir sind daran interessiert, die Qualität unserer pädagogischen Arbeit zu überprüfen

und stets weiter zu entwickeln. Dies geschieht durch regelmäßige Teamsitzungen

Elterngespräche, ermöglichen uns ein Feedback von Seiten der Eltern;

auch im Aufgabenbereich der Sicherheit ist uns Qualität wichtig. Das Team nimmt

alle zwei Jahre am „Erste Hilfe Training“ teil. Die Belehrung zum Infektionsschutzgesetz

und die Hygienemittelbelehrung wird bei uns jährlich im Team durchgeführt.

Eine pädagogische Fachkraft wird für die Amtszeit von zwei Jahren zum

Sicherheitsbeauftragten ernannt

Der Kindergarten-am-Jenischpark arbeiten auf der Grundlage der Hamburger Bildungsempfehlungen der Behörde für

Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz.

Unser Konzept befindet sich noch in der Aufbauphase und soll ständig weiterentwickelt und verfeinert werden

17. Fortbildungen und Studientage

Fortbildungen und Studientage sind wichtige Voraussetzungen für die Fachkompetenz der Erzieherinnen. Um den wachsenden Anforderungen an die pädagogische Arbeit gerecht werden zu können, erarbeiten sich die Erzieherinnen ein Höchstmaß an Fachkompetenz und Wissen über die Praxis aktueller Pädagogik. Dies geschieht:

- durch Teilnahme an Fortbildungen

- durch Weitergabe der erworbenen Kenntnisse im Rahmen von

Dienstbesprechungen und ständiges Hinterfragen der eigenen pädagogischen Arbeit, sowie den Entwicklung neuer Ziele und das Finden von Lösungsmöglichkeiten.

- durch Bereitstellen von Fachliteratur

 Um die pädagogische Auseinandersetzung der verschiedenen Themen und der dazugehörigen

 Reflexion zu hinterfragen, treffen wir uns regelmäßig mit der Fachberatung

oder dem Supervisor.

inhalte dieser Treffen sind u. a.

Problembewältigung jeglicher Art,

Organisation der pädagogischen Arbeit,

Bearbeitung von Fallbeispielen,

Integrationsarbeit.

18. Befragung der Eltern, Kinder und Mitarbeiter

Auf folgende Weise ermitteln wir die Zufriedenheit

der obigen Zielgruppen und erhalten Anregungen für die zukünftige Gestaltung der Kita:

Elternbefragung mind. ein Mal im Jahre

ein offenes Ohr für die Rückmeldungen und Eindrücke der Kinder (z.B. in Einzel und

Gruppengesprächen, sowie aus Kinderkonferenzen)

jährliche Mitarbeiter-Gespräch

19.Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Ein zahnärztliches Team kontrolliert regelmäßig die

Zähne der älteren Kinder und demonstriert anschaulich richtiges

Zähneputzen, eine zusätzliche Leistung zur zahnärztlichen

Kontrolluntersuchung.

Zusammenarbeit mit öffentlichen Dienstleistungen,wie z.B. Feuerwehr, der Polizei, dem Altenwohnheim, dem Bauernhof und der Kirche. Da in unserer Einrichtung auch Praktikanten

ausgebildet werden, halten wir Kontakt zu der Fachhochschule für Sozialpädagogik, und

der Fachschule für Kinderpflege, sowie zu den Haupt- und Realschulen(Schnupperpraktikanten).

Ein weiterer Schwerpunkt soll zukünftig die Zusammenarbeit mit der Grundschule Klein Flottbeker Weg sein. Hierbei geht es vor allem um die Möglichkeit den Übergang in die Grundschule für die Kinder und deren Eltern fließend zu gestalten.

20. Öffentlichkeitsarbeit

Es ist uns wichtig, unser soziales und kulturelles Umfeld in unsere Arbeit mit einzubeziehen.

In regelmäßigen Abständen laden wir zu einem „Tag der offenen Tür“ oder zu einem Sommerfest

ein. Alle Interessierten haben so die Möglichkeit, sich den Kindergarten anzuschauen,

unsere Kinder in Aktion zu sehen und sich über unser Konzept zu informieren. Solche

Möglichkeiten werden besonders gerne von zukünftigen Kindergarteneltern und ihren

Kindern genutzt, um sich ein Bild von unserer Kindergartenarbeit zu machen

21. Integration

Unsere Einrichtung besuchen Kinder aus Familien verschiedener Nationalitäten. Wir bringen den verschiedenen Sprachen und Kulturen Wertschätzung entgegen und sehen sie als Chance für vielfältige Erfahrungen.

Interkulturelle Kompetenz ist für uns in zweifacher Hinsicht ein wichtiger Bestandteil:

• Sie eröffnet individuelle Lebenschancen

• Sie ist grundlegende Kompetenz für ein friedliches Miteinander

• Sie erweitert unser aller Weltanschauung

Für uns als Fachkräfte ist es daher wichtig, immer wieder unsere eigenen Einstellungen,

Konzepte, Erfahrungen und Handlungen zu reflektieren und ggf. durch Fortbildungen neue Kenntnisse zu erwerben.

Interkulturelle Erziehung sehen wir als durchgängiges Prinzip an, das unseren pädagogischen

Alltag durchzieht. Wir unterstützen die Kinder durch vielseitige Angebote in ihrer Integration.

 

 

 

Wir sind für Sie da